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Soziale Stadt (2000 - 2010)



Das von 2000 bis 2010 laufenden Bund-Länder-Programm „Die Soziale Stadt“ zielte darauf ab, das Inneres Westend aufzuwertetn. Das Innere Westend ist als innerstädtisches Altbau-Wohngebiet mit zum Teil mangelhafter, erneuerungs- und modernisierungsbedürftiger Bausubstanz zu charakterisieren.

Zu den Entwicklungszielen des Programms „Soziale Stadt“ zählten neben der Verbesserung der Wohnverhältnisse und der Erhaltung preiswerten Wohnraumes, dem Ausbau von Grün- und Freiflächen und der Verbesserung der verkehrlichen Situation die positive Gewerbeentwicklung von Gewerbetreibenden sowie die Erweiterung der Angebote für Jugendliche in der Berufs- und Ausbildungsförderung. Zahlreiche Bildungs-, Integrations- und Kunstprojekte haben sich bereits im Stadtteil etabliert. Das installierte Stadtteilmanagement vor Ort (Kubis) ist dabei zentrale Anlaufstelle für die BewohnerInnen. Durch die Beteiligung bei der Planung und Umsetzung der Projekte wird eine hohe Identifikation und Akzeptanz in der Bevölkerung bewirkt, die privates Engagement und Selbstorganisation nach sich zieht.

Die städtebaulichen und baulichen Projekten wie das bereits realisierte Schlüsselprojekt Wellritzhof, die geplante Verbesserung der fußläufigen Anbindung des Stadtteils in die City sowie die Förderprogramme zur Modernisierung von Gebäuden, zur Wohnumfeldverbesserung und zur Fassaden- und Schaufenstergestaltung haben Impulswirkung und tragen zu einem positiven Erscheinungsbild bei.

USoS



Durch das Projekt USoS (Umfassende Sozioökonomische Stärkung) soll die lokale Ökonomie in den beiden Wiesbadener Stadteilen Westend und Biebrich gestärkt werden. Beide Stadtteile haben mit einer vergleichsweise hohen Arbeitslosenrate zu kämpfen. Davon sind vor allem Jugendliche betroffen, die häufig große Probleme haben, passende Ausbildungsplätze zu finden.

USoS verfolgt eine Doppelstrategie um die lokale Ökonomie zu stärken. Zum einen wird die Ausbildungsbereitschaft und -fähigkeit der Betriebe erhöht, indem die Betriebe zum Thema Ausbildung umfassend beraten und bei allen damit zusammenhängenden administrativen Aufgaben unterstützt werden. Zum anderen hilft USoS Jugendlichen bei der beruflichen Orientierung, bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen und bei der Bewerbung.

Coaching von ExistenzgründerInnen



Übersicht über die Zielsetzung des Projektes "Coaching und Qualifizierung von Existenzgründungswilligen" mit Migrationshintergrund aus dem inneren Westend, sowie bei anderen Bürgerinnen und Bürgern mit besonders schwierigen Eingangsvoraussetzungen:

Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Personen, die eine eigene Geschäftsidee haben, in ihre Selbstständigkeit zu begleiten, um ihnen möglichst viel unternehmerisches Wissen zu vermitteln.
Das Projekt wird durchgeführt von EXINA e.V. und Kubis Ltd., weitere Kooperationspartner sind die Kommunale Arbeitsvermittlung und die Agentur für Arbeit Wiesbaden. Finanziert wird das Projekt zu zwei Dritteln aus Mitteln des Projektes Soziale Stadt. Die Kommunale Arbeitsvermittlung und die Agentur für Arbeit sind ebenfalls an der Finanzierung beteiligt. 

Mediatorinnen (2005 - 2006)



Das Projekt "StadtteilmediatorInnenausbildung (Ehrenamtliche) im Wiesbadener Westend (Teil 2)" baut auf das Projekte Bürgerschaftliches Engagement auf. Der erste Teil der Ausbildung ist im letzten Förderjahr abgeschlossen.
Die Ausbildung des Blockes B umfasst 3 Ausbildungstage. Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Ausbildungstagen beträgt ca. 4 Wochen, so dass eine vertiefende Reflektion möglich ist. Am Ende der Ausbildung (Teilnahme an Block A und Block B) erhält jede/r TeilnehmerIn ein Zertifikat.

Die 3 bestehenden Intervisionsgruppen werden gemeinsame Treffen vereinbaren, um die Ausbildungsinhalte zu vertiefen. Die Termine machen die Mitglieder der Gruppen untereinander eigenständig aus. Das Ausbildungsteam stellt Fallbeispiele zur Verfügung sowie Textquellen, die der Vor- und Nachbereitung dienen. Gegen Ende der Grundausbildung (Block A) und während der Aufbauausbildung (Block B) wird jeweils ein Supervisionstreffen stattfinden, bei denen Frau Knorr und Herr Zeipelt supervidieren werden – die Termine verabreden die Gruppen mit dem Supervisionsteam.
Das Projekt wird in Anbindung an das Quartiersmanagement ehrenamtlich weiter geführt.

PC für Job (2005 - 2006)



PC Kenntnisse sind in vielen Berufsfeldern Grundvoraussetzung für eine berufliche Tätigkeit und Kommunikation. Nach dem Erlernen der deutschen Sprache sind PC Kenntnisse ein weiterer wichtiger Baustein zur Integration in die berufliche Arbeitswelt. Überwiegend haben die Migrantinnen und Migranten in ihrem Privatleben keine Möglichkeit den PC kennen zu lernen und EDV Kenntnisse zu erwerben. Das Angebot ermöglicht einen Einstieg und die ersten Erfahrungen mit diesem Medium. In dem Kursangebot erhält jeder Teilnehmer Gelegenheit, sich mit ihren persönlichen Fähigkeiten und Interessen einzubringen. Für die Teilnehmer ist dieses Angebot sehr wichtig, um sich ihren eigenen Platz in der Gesellschaft/Beruf, einer ihnen oftmals fremden Welt, zu erarbeiten.

Das Angebot findet 3 Mal wöchentlich für 2 Lernstunden nachmittags über einen Zeitraum von 8 Wochen statt.


Adresse

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